2026


März 2026 - Bläserklasse+

Die Bläsergruppe+ in Seebach ist etwas ganz Besonderes

Von Rumgehupe zur Konzertreife: In der Bläserklasse+ des Musikvereins Seebach und der Kurkapelle Ottenhöfen sitzen keine Schulkinder. Erwachsene, manche ohne Vorkenntnisse, versuchen dort, zur Verstärkung für die Musikvereine heranzureifen.

 

Seit anderthalb Jahren trifft sich jeden Mittwochabend der Achertäler Bläsernachwuchs in der Schule in Seebach zum gemeinsamen Musizieren. Das Besondere daran: Dieser Nachwuchs besteht aus einer Gruppe von 14 Personen im Alter von 25 bis 70 Jahren – eine Kooperation von Musikverein Seebach und Kurkapelle Ottenhöfen.

„Bläserklasse+“ nennt sich das Ganze und teilnehmen darf jeder, auch, wer bisher in seinem Leben noch nie ein Instrument in der Hand hatte. Die beiden Vereine bezuschussen die Ausbildung mit dem Ziel, möglichst viele in die Erwachsenenkapellen zu integrieren.

Bläserklassen gibt es für Kinder in den Schulen. „Die Bläserklasse+ hingegen ist weitergedacht für Erwachsene. Jeder ab 18 kann ohne Vorkenntnisse beginnen. Es gibt auch viele, die nach der Babypause wieder einsteigen wollen und fangen dann an, das Instrument wieder zu erlernen, bevor sie zurück in den Musikverein kommen“, erklärt der Vorstand des Musikvereins Seebach, Johannes Blessing.

Noten nicht lesen können

Dessen Vater Andreas hat früher Akkordeon gespielt, lernt jetzt Tenorhorn: „Noten konnte ich bereits, aber ein Blasinstrument neu zu lernen ist schon schwierig.“ Er und seine Frau Monika haben sich mit 60 Jahren entschlossen, teilzunehmen. Sie lernt Trompete ohne jegliche Vorkenntnis. „Ich konnte nicht einmal Noten lesen“, sagt sie. Aber das hat sich inzwischen geändert.

Es gibt einmal die Woche Einzelunterricht bei einem professionellen Lehrer. Die Neumusiker und die Erfahreneren ergänzen sich sehr gut und machen schnelle Fortschritte. „Am Anfang war es ein Rumgehupe. Aber dafür ist die Klasse ja da, man muss sich nicht schämen. Die Schwelle war schon ziemlich niedrig. Es steigert sich dann aber von einer Woche zur anderen und das macht richtig Spaß“, schmunzelt Andreas Blessing.

„Es hat wahrscheinlich für andere furchtbar geklungen, aber für uns nicht“, pflichtet seine Frau ihm bei. Wichtig sei das Zusammenspiel mit den anderen, dass man mitbekommt, wie ein Orchester funktioniert, und mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommt.

Früher, als die Kinder noch klein waren, hatte das Ehepaar Blessing keine Zeit für die Musik. „Jetzt geht das. Ich habe aber zum Musiklehrer gesagt, dass er mir ehrlich sagen soll, wenn es keinen Wert hat“, sagt Andreas Blessing. Anscheinend habe er sich gut gemacht.

Bei ihren Kindern war das einfacher, die machten sich keine Gedanken. „Erwachsene machen sich einen Kopf: Wie forme ich meine Lippen? Wie wirke ich auf die anderen?“ Das Ziel der Blessings: Bei den Profis im Musikverein mitzuspielen! Doch wann ist man soweit?

„Wir haben noch keine Erfahrungen. Ich denke nach zwei, drei Jahren kann man den nächsten Schritt gehen und etwa zu den Grinde Groovern stoßen, danach kommt dann der Musikverein.“ Ob es seine Eltern packen? „Vielleicht sollten wir noch ein Jahr dran hängen“, witzelt Johannes Blessing. Im Oktober wollen die Vereine einen neuen Kurs starten, wieder mit dem Ziel der Ausbildung und Gewinnung neuer Mitglieder.

„Man hat schon Ehrgeiz und übt daheim, so 20 Minuten am Tag. Ich habe bei null begonnen und stehe jeden Tag am Instrument“, sagt Hobbymusikerin Simone Fischer. Durch einen Aufruf während eines Konzerts ist sie auf die Aktion aufmerksam geworden. Ihr Sohn war in der Musik und hat aufgehört. „Dann war da das Saxofon und ich habees kurzerhand genommen. Mir macht es richtig Spaß. Manchmal beißt man sich die Zähne aus im Unterricht, aber dann läuft es wieder.“ Ihre Freundin Ruth Lang ist auch dabei. Sie hat früher Akkordeon gespielt und lernt jetzt Saxofon.

„Es ist eine sehr spannende Sache. In der ersten Probe haben wir mit einfachen Akkorden angefangen. Das klang sofort gut. Wir können jetzt schon mehrstimmig spielen. Die Gruppe ist unglaublich diszipliniert“, lobt Dirigent Marc Noetzel seine Truppe, die im vergangenen Jahr schon drei Konzerte spielte.

Interessierte melden sich unter [email protected] oder [email protected].

Quelle: Nicole Zscherneck, „Die Bläsergruppe+ in Seebach ist etwas ganz Besonderes“ (in: baden online, Achern vom 24. MÄRZ 2026), URL: https://bo.de/die-blasergruppe-in-seebach-ist-etwas-ganz-besonderes/ (Abruf: 09.04.2026; 23:55 Uhr].


28.02.2026 - Generalversammlung

Ottenhöfens Kurkapelle hat zwei neue Ehrenmitglieder

Christoph Baßler und Stefan Bohnert wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung ausgezeichnet. Und es gab weitere Ehrungen.

 

Die Kurkapelle Ottenhöfen ist nach der Auflösung der Dorfmusik Furschenbach um acht Mitglieder gewachsen. Sie besteht aktuell aus 49 Musikerinnen und Musikern. 17 Kinder und Jugendliche werden an verschiedenen Instrumenten ausgebildet und 14 Kinder spielen Blockflöte.

Am Samstagabend blickte der Verein in der Schwarzwaldstube auf das vergangene Vereinsjahr zurück und ehrte langjährig aktive Musikerinnen und Musiker. Schriftführerin Eva Reimer berichtete: „Das Jahr 2025 war für die Kurkapelle mit insgesamt 75 Anlässen ein ereignisreiches Jahr mit mehreren Höhepunkten. Die Musikerinnen und Musiker absolvierten 45 Musikproben und spielten zwei Kurkonzerte und machten bei 28 weiteren Anlässen Musik. Der Vorstand traf sich zu sieben Sitzungen.“ Eva Reimer ging auf die einzelnen Anlässe und Auftritte ein, sie reichten von musikalischer Mitwirkung bei kirchlichen Festen über das Frühjahrskonzert der Kurkapelle im Mai und das Sommerfest im Kurpark im Juli bis zu mehreren Auftritten bei befreundeten Vereinen und zum Jahresende hin beim Seniorennachmittag des DRK in der Schwarzwaldhalle.

Auch der Musikernachwuchs war sehr aktiv. Jana Blessing, Megan Faißt und Lena Steimle berichteten von der musikalischen Früherziehung, von Auftritten der Bläserklasse, vom Vororchester und dem Jugendorchester „Grinde Groover“. Sie informierten, dass der Nachwuchs auch in diesem Jahr musikalisch einiges vorhabe, darunter am 9. Mai wieder ein Picknick-Konzert im Kurgarten.

Sandra Lögler gab einen positiven Kassenbericht. Dirigent Manuel Karl freute sich in seinem Bericht darüber, wie gut die Kurkapelle mit den Zugängen aus Furschenbach zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen sei und kündigte im Juni ein Konzert unter dem Motto „Wünsch dir was“ an. Bürgermeister Hans-Jürgen Decker gratulierte der Kurkapelle zu ihrem 160-jährigen Bestehen in diesem Jahr, dankte für die Auftritte und lobte die Jugendarbeit des Vereins.

 

Vorbilder des Vereins

Goldene Ehrennadeln des BDB gab es für Christoph Baßler und Stefan Bohnert. Waltraud Köninger vom Acher-Renchtal-Musikverband überreichte sie für 40 Jahre Musikeraktivität. Die Kurkapelle ernannte sie zu Ehrenmitgliedern. Inge Decker erhielt für 25 Jahre die silberne Ehrennadel des BDB. Köninger lobte sie als Stützen und Vorbilder des Vereins.

Vereinsintern wurden geehrt: Simon Benz für 20 Jahre, Tatjana Bohnert und Claudia Schnurr für 35 Jahre, Hans-Peter Baßler für 65 Jahre. Die Neuwahlen hatten bereits stattgefunden, sie bestätigten den bisherigen Vorstand.

Quelle: Gallinat, Berthold, „Ottenhöfens Kurkapelle hat zwei neue Ehrenmitglieder“ (in: baden online, Achern vom 03. MÄRZ 2026), URL: https://bo.de/ottenhofens-kurkapelle-hat-zwei-neue-ehrenmitglieder/ (Abruf: 09.04.2026; 23:40 Uhr].


2025


27.09.2025 - Familienwanderung

Am Samstagnachmittag trafen sich die Mitglieder der Kurkapelle Ottenhöfen zu einer gemütlichen Familienwanderung. Am Ringelbacher Kreuz startete die Musikerfamilie – auf dem Ortenauer Weinpfad ging es durch Weinberge und Wälder hinab ins schöne Renchtal. Unterhalb der Fatima-Kapelle legte die Gruppe eine kleine Pause ein – mit gekühlten Getränken und einem kleinen Imbiss war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Weiter ging es zur Winzergenossenschaft Oberkirch, wo eine Weinprobe mit Führung und anschließendem Vesper auf die Teilnehmer wartete. Für jeden Geschmack war etwas dabei – auch alkoholfreie Alternativen standen bereit. Im Rahmen der Führung besuchten wir die Schatzkammer mit alten Weinen, das Vinotorium sowie den Barriquefasskeller. Ein besonderes Highlight war das Konzert der Gärpfeifen.

So fand ein rundum gelungener Wandertag seinen stimmungsvollen Abschluss.

Quelle: Gallinat, Berthold, bo.de vom Mittwoch, 03.03.2026 - 


05.+06.07.2025

Musikfest


24.05.2025 - Frühjahrskonzert

Eigene Komposition als Zugabe

Frühjahrskonzert in Ottenhöfen spiegelt mit Musik das Leben in vielen Facetten wider

 

„So spielt das Leben“ lautete das Motto der Kurkapelle Ottenhöfen am Samstagabend zu ihrem Frühjahrskonzert in der Schwarzwaldhalle. Sie hatte für dieses Motto eine passende Auswahl an Melodien zusammengestellt. Die Grinde Groover, der Musikernach wuchs aus Ottenhöfen, Furschenbach und Seebach unter Leitung von Julia Fischer, setzten den Auftakt zum Konzert abend. Sicheres Registerspiel, ein schönes, geschlossenes Klangbild und Temperament in der Darbietung zeigten, dass der Nachwuchs auf gutem Weg in die Erwachsenenkapelle ist. „Fanfare And Fu riosity“, „Hello“ von Adele und eine Reise durch Hits von Taylor Swift im Vortrag „Eras“ waren die musikalischen Darbietungen und dafür gab es großen Applaus. „Es freut uns, dass wir nach unserem letzten großen Konzert, einem Open Air 2019 im Kurgarten, heute nach sechs Jahren wieder einen großen Auftritt haben“, begrüßte Vorsitzender Stefan Bohnert das Publikum. „Nach 2019 folgte die Pandemie und die brachte einiges durcheinander in unserem Verein. Umso schöner ist es, dass wir heute für Sie spielen dürfen.“ Mit Manuel Karl hat die Kurkapelle seit vergangenem Jahr einen neuen Dirigenten, nachdem sich Simon Mathiß 2023 verabschiedet hatte und Johannes Blessing übergangsweise das Dirigentenamt führte. Mit olympischer Fanfare eröffnete die Kurkapelle unter Leitung von Manuel Karl ihr Konzert, majestätisch ließ sie „Olympic Spirit“, die olympische Fanfare der Sommerspiele 1988 in Seoul, erklingen und lieferte so einen feierlichen Prolog zu ihrer musikalischen Reise durch ihr Motto „So ist das Leben“. Bewegend und dramatisch gestaltete sich im Anschluss der Vortrag „Hindenburg“, schrille Klarinetten, gewaltige Bläserintonationen und Schreie aus den Reihen der Musikerinnen und Musiker verstärkten in einer insgesamt schwer mütigen Melodik die Tragik, die das Musikstück mit dem Absturz des Zeppelins „Hindenburg“ 1937 zum Inhalt hat. Die Komposition „Imagasy“ von Thiemo Kraas führte dagegen in eine Welt der Traumvorstellungen und der Fantasie. Teils schienen die Klänge zu schweben, feinsinnige Passagen wechselten zu voluminösen Klangeindrücken und lösten sich in spielerischer Leichtigkeit wieder auf. Mitgefühl mit allen Leidenden und den Wunsch, mit einem Lied die Welt mit Liebe füllen und sie heilen zu können, brachte die Kurkapelle mit „Se Bastassa Una Canzone“ von Eros Ramazotti zum Ausdruck und brachte trotz allen Ernstes in dem Lied auch italienisches Lebensgefühl zur Geltung. Der „Marsch der Galaxien“ führte in den zweiten Teil des Konzerts. Beim Welthit „Feeling Good“ kündigten die beiden Moderatorinnen Sandra Lögl und Celine Bohnert an: „Wir wollen Ihnen helfen, sich gut zu fühlen.“ Thomas Schnurr trug dazu mit einem bravourösen Posaunensolo bei. Das Musikstück „Lilo&Stitch“ bot einen Hörausflug in die musikalische Welt von Elvis Presley, mit der „Almtaler Polka“ klang das Konzert aus. Das Publikum zeigte mit stehendem Beifall seinen Dank und seine Begeisterung. Als Zugabe spielte die Kurkapelle die Eigenkomposition ihres Dirigenten Manuel Karl: „So spielt das Leben.“

Quelle: Gallinat, Berthold, Acher-und Bühler-Bote, Ausgabe Nr. 122 vom Mittwoch, 28. Mai 2025


10.05.2025 - Picknickkonzert

Nachwuchstalenten der Kurkapelle mit dem JMLA Junior 2 ausgezeichnet

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlicher Stimmung wurde der Kurpark Ottenhöfen am vergangenen Wochenende zur Bühne für den Musikernachwuchs der Kurkapelle. Im Rahmen des Ottenhöfner Picknick-Konzertes präsentierten sich zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker – und drei von ihnen wurden für besondere Leistungen ausgezeichnet:

Sophie Rudolf (Trompete), Theo Schnurr (Tenorhorn) und Lutz Köninger (Waldhorn) erhielten das Jungmusikerleistungsabzeichen Junior 2. Die drei Nachwuchstalente wurden im vergangenen Jahr von den Vororchesterleiterinnen Alina Maier und Julia Fischer intensiv vorbereitet. Das Junior-Abzeichen markiert einen wichtigen Meilenstein in der musikalischen Ausbildung: Neben ersten Vorspielerfahrungen werden Grundlagen der Musiktheorie, Rhythmik und Gehörbildung vermittelt. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil – beide meisterten die jungen Musiker mit Bravour. Künftig musizieren sie im Anfänger-Orchester, den Grinde Groover.

Das Konzert bot nicht nur eine feierliche Kulisse für die Ehrung, sondern auch einen umfassenden Einblick in die engagierte Jugendarbeit der Kurkapelle. Den Auftakt machten die Jüngsten an der Blockflöte unter der Leitung von Celine Bohnert. Es folgten die beiden Bläserklassen der Grundschule, dirigiert von Thomas Neuberth, die mit großer Spielfreude überzeugten und souverän ihr Konzertprogramm zum Besten gaben. Ein besonderes Highlight war der erste öffentliche Auftritt der Bläserklasse+, einem Ensemble für Erwachsene, die neu ein Blasinstrument erlernen. Unter der musikalischen Leitung von Marc Noetzel zeigten die Musikerinnen und Musiker eindrucksvoll, dass es nie zu spät ist, ein neues Hobby zu beginnen. Den Abschluss bildeten das Vororchester FOSis (Leitung: Alina Maier) sowie das Anfänger-Orchester Grinde Groover (Leitung: Julia Fischer), die mit abwechslungsreichen Stücken das Publikum begeisterten. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, mit Picknickdecken und Körben einen entspannten Nachmittag im Grünen zu verbringen – begleitet von der Musik junger Talente und der besonderen Atmosphäre des Kurparks. (jb)


15.03.2025

Generalversammlung

Kurkapelle investiert in Ausbildung

Musikalische Früherziehung beginnt bei Kooperation mit Kindergarten und Bläserklasse

 

Die Kurkapelle Ottenhöfen hat am Samstagabend im Hotel Pflug auf ein ereignisreiches Jahr mit 45 Musikproben, einem Kurkonzert und 21 Auf tritten zurückgeblickt. Mehrere Mitglieder wurden für langjähriges Mitwirken geehrt. Wie Schriftführerin Eva Reimer berichtete, spannte sich der Bogen der Auftritte von der Begleitung kirchlicher Feiern wie Kommunion, Fronleichnam, Patrozinium und Sankt-Martins-Umzug über die Ereignisse 1. Mai, Musikfest im Kurgarten, Dorfbrunnenfest und Volkstrauertag bis zu Auftritten bei befreundeten Kapellen wie beim Turmfest des Musikvereins Seebach, beim Bockbierfest der Trachtenkapelle Kappelrodeck, beim Sommerfest des Musikvereins Hütten und beim Winzerfest in Sasbachwalden. Neben weiteren Anlässen verbrachten die Musikerinnen und Musiker auch Zeit bei Freizeiten. Eva Reimer bezifferte den Bestand der Kurkapelle auf aktuell 45 Musiker. Dem Verein gehören 16 Ehrenmitglieder an, von denen sechs noch aktiv musizieren, 107 fördernde Mitglieder unterstützen die Kurkapelle. Der Bericht der Jugendleiterinnen Megan Faißt, Lena Steimle und Jana Blessing belegte eine intensive Jugendarbeit. Sie beginnt bei der musikalischen Früherziehung in Kooperation mit dem Kindergarten, setzt sich in der Bläserklasse der Erwin-Schweizer-Schule fort und mündet in die Formationen Vororchester und „Grinde Groover“, bevor der Übergang in die Kurkapelle erfolgt. Insgesamt 28 Kindern wird auf diesem Weg der Heranführung und Ausbildung die Freude am Musizieren vermittelt. Kassiererin Sandra Lögler bilanzierte infolge großer Investitionen für die Jugendarbeit (8.000 Euro), eine Tuba (9.000 Euro) und ins Probelokal (2.000 Euro) ein negatives Kassenjahr. Dirigent Manuel Karl sagte, dass es ihm Freude bereite, mit den Musikerinnen und Musikern zusammenzuarbeiten. Bürgermeister Hans-Jürgen Decker würdigte die Beiträge der Kurkapelle zum kulturellen Leben im Ort. Ehrungen schlossen die Versammlung. Waltraud Köninger vom Acher-Renchtal-Musikverband würdigte Cristina Ernemann-Bohnert für 25 Jahre, Daniel Spinner und Hans-Jörg Steimle für 40 Jahre und Frank Bohnert für 50 Jahre Aktivität mit Ehrenurkunden und -nadeln. Vorsitzender Stefan Bohnert ehrte für 45 Jahre Rolf Schmälzle, Rolf Steimle, für 15 Jahre Celine Bohnert und Johannes Lamm und für zehn Jahre Sophie Bohnert.

Quelle: Gallinat, Berthold, Acher-und Bühler-Bote, Ausgabe Nr. 65 vom Mittwoch, 19. März 2025


19.-21.01.2025 - Skifreizeit

Vom Sonntag bis Dienstag verbrachte eine Gruppe von der Kurkapelle Ottenhöfen eine unvergessliche 3-Tage-Skifreizeit in Galtür in den österreichischen Alpen. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite: strahlender Sonnenschein begleitete uns die gesamte Zeit und sorgte für perfekte Bedingungen auf den Pisten.

Am ersten Tag begann mit einer ausgiebigen Skifahrt, wo alle auf ihre Kosten kamen. Während den Pausen stärkte sich die Teilnehmer mit herzhaften oder süßen Mahlzeiten in den gemütlichen Hütten. Der Tag endete mit einem geselligen Après-Ski, bei dem alle Teilnehmer zusammenkamen und den Erfolg des Tages feierten.

Der zweite Tag war ein Highlight der diesjährigen Skifreizeit: eine Ski-Safari. Zuerst wurde die Gruppe hinter einer Pistenraupe an einem Seil zum Zeinisjoch gezogen, dann ging es mit einer unvergesslichen Waldabfahrt, Gondelfahrt und einer rasanten Busfahrt durch einen Tunnel zur Bieler Höhe/Silvretta-Stausee.

Es wurden zahlreiche Kilometer zurückgelegt und die Teilnehmer konnten unterschiedliche Pisten und eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berge erleben. Auch dieser Tag wurde mit gemeinsamen Après-Ski beendet.

Zusätzlich war über die 3 Tage eine kleine Gruppe zu Fuß unterwegs und unternahm Wanderungen durch die verschneite Winterlandschaft.

Die Skifreizeit war für alle ein voller Erfolg – ein gelungener Mix aus Sport, Natur und Gemeinschaft.